Zugangsbeschränkungen in Schleswig-Holstein

Wie viele Studiengänge in Schleswig-Holstein sind zugangsbeschränkt?

Aktuell haben insgesamt 22,2 Prozent der Studiengänge (Studienangebote) in Schleswig-Holstein einen Numerus Clausus (NC) oder ein Eignungsfeststellungsverfahren (EFV), sind also zugangsbeschränkt. Dies ergab eine Auswertung der Daten für das Wintersemester 2026/27 aus dem HRK Hochschulkompass. Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung untersucht dazu in Zusammenarbeit mit CHE Consult im CHECK – Zugangsbeschränkungen an deutschen Hochschulen jährlich den Anteil der zugangsbeschränkten Studienangebote an deutschen Hochschulen. Als zugangsbeschränkte Studienangebote werden örtlich und bundesweit zulassungsbeschränkte Angebote gezählt sowie Angebote, bei denen ein Auswahlverfahren oder eine Eignungsprüfung stattfindet.

Wie die folgende Grafik zeigt, ist der Anteil der zugangsbeschränkten Studienangebote in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren zunächst gesunken: im Wintersemester 2021/22 lag dieser noch bei 33,3 Prozent, bis er im Wintersemester 2025/26 auf 20,8 Prozent abgesunken ist. Im Wintersemester 2026/27 ist er erstmalig wieder leicht auf 22,2 Prozent gestiegen.

Wie liegt Schleswig-Holstein bei Zugangsbeschränkungen im Vergleich zu anderen Bundesländern?

Im Vergleich zu den anderen Bundesländern gab es in Schleswig-Holstein im Wintersemester 2026/27 einen recht geringen Anteil zugangsbeschränkter Studienangebote. Nur in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen war der Anteil zugangsbeschränkter Studienangebote noch geringer.


Weitere Hochschuldaten für Schleswig-Holstein