Studierende in Sachsen

Wie viele Studierende gibt es in Sachsen?

An den Hochschulen in Sachsen sind aktuell (Wintersemester 2025/26) rund 108.000 Studierende eingeschrieben. Das zeigen die Daten des Statistischen Bundesamtes. Wie die folgende Grafik verdeutlicht, ist die Zahl der Studierenden in Sachsen vom Wintersemester 1998/99 bis zum Wintersemester 2013/14 zunächst deutlich gestiegen, von unter 80.000 Studierenden auf den bisherigen Höchststand von 113.394 Studierenden. Seitdem waren die Studierendenzahlen in Sachsen jedoch wieder leicht rückläufig, zum WS 2025/26 gab es einen deutlichen Anstieg, der allerdings auf die Umwandlung der Berufsakademie Sachsen in die Duale Hochschule Sachsen (und der damit verbundenen Aufnahme in die Hochschulstatistik) erklärbar ist. Dort studieren etwa 4.000 Studierende.

Im Bundesländervergleich liegt Sachsen hinsichtlich der Gesamtzahl der Studierenden auf Platz 10. Der Großteil der Studierenden in Sachsen studiert dabei an einer Universität (67 Prozent). Dies ist gemeinsam mit Niedersachsender höchste prozentuale Anteil für die Universitäten aller Bundesländer. An den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind hingegen nur 29 Prozent der Studierenden eingeschrieben, kein anderes Bundesland weist für die HAWs einen geringeren Anteil auf. Vergleichsweise hoch ist hingegen in Sachsen auch der Anteil der Studierenden an Kunst- und Musikhochschulen (3,0 Prozent), ein Wert der sonst nur in Berlin erreicht bzw. vom Saarland übertroffen wird (3,3 Prozent).

Was sind die beliebtesten Studienfächer in Sachsen?

Das Studienfach Informatik ist aktuell (Daten für das Wintersemester 2025/26) mit insgesamt 6.855 Studierenden das beliebteste Studienfach in Sachsen. Dahinter folgen die Studienfächer Medizin und Betriebswirtschaftslehre. Besonders gewachsen sind die Studierendenzahlen in den vergangenen Jahren im Fach Informatik, stark gesunken ist hingegen die Zahl der Studierenden in den Fächern Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre.


Weitere Hochschuldaten für Sachsen

Studierende in den anderen Bundesländern