Wie viele Studiengänge in Mecklenburg-Vorpommern sind zugangsbeschränkt?
Aktuell haben insgesamt 21,6 Prozent der Studiengänge (Studienangebote) in Mecklenburg-Vorpommern einen Numerus Clausus (NC) oder ein Eignungsfeststellungsverfahren (EFV), sind also zugangsbeschränkt. Dies ergab eine Auswertung der Daten für das Wintersemester 2026/27 aus dem HRK Hochschulkompass. Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung untersucht dazu in Zusammenarbeit mit CHE Consult im CHECK – Zugangsbeschränkungen an deutschen Hochschulen jährlich den Anteil der zugangsbeschränkten Studienangebote an deutschen Hochschulen. Als zugangsbeschränkte Studienangebote werden örtlich und bundesweit zulassungsbeschränkte Angebote gezählt sowie Angebote, bei denen ein Auswahlverfahren oder eine Eignungsprüfung stattfindet.
Wie die folgende Grafik zeigt, ist der Anteil der zugangsbeschränkten Studienangebote in Mecklenburg-Vorpommern nach einem leichten Abfall zuletzt wieder gewachsen.
Wie liegt Mecklenburg-Vorpommern bei Zugangsbeschränkungen im Vergleich zu anderen Bundesländern?
Im Vergleich zu den anderen Bundesländern gab es in Mecklenburg-Vorpommern im Wintersemester 2026/27 einen eher geringen Anteil zugangsbeschränkter Studienangebote. Nur in Thüringen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Hessen war der Anteil noch geringer. Für Deutschland insgesamt ergab sich zudem ein deutlich höherer Anteil an zugangsbeschränkten Studienangeboten.